Helmstedter besuchen Magdeburg

Mit 42 Personen hat der Lebenshilfe-Verein Helmstedt die schöne Elbe-Stadt Magdeburg besucht. Zunächst ging es mit dem Zug vom Helmstedter Bahnhof in Richtung Elbauenpark „Öffentliche Verkehrsmittel sind hier wirklich sehr zu empfehlen, weil die Regionalbahn direkt vor dem Messegelände hält und alles barrierefrei zugänglich ist“, berichtet Axel Koßmann von der Lebenshilfe. „Helmstedter besuchen Magdeburg“ weiterlesen

Frühförderer sprechen über ICF

Jetzt sind alle Frühförderer der Region auf einem Stand in Sachen ICF-CY. Bei ICF handelt es sich um ein Klassifizierungssystem zur Beschreibung von körperlichen, seelischen, geistigen oder Sinnesbeeinträchtigungen eines Menschen. Es ist kein Diagnoseverfahren. Die Abkürzung steht für International Classification of Functioning, Disability and Health. Es ist ein System, mit dem unterschiedliche Berufsgruppen aus dem Gesundheitswesen die Probleme eines Menschen aus dessen Sicht beschreiben können. Dazu trafen sich jetzt alle Elementar-Leiterinnen der Lebenshilfe und Frühförderinnen aus Wolfenbüttel, Helmstedt und Ostfalen zu einer Fortbildung am Blauen Stein. Außerdem nahmen Gesundheitsamtsärzte an dem Treffen teil. Als Referent brachte der Kinder- und Jugendarzt Prof. Dr. Andreas Seidel von der FH Nordhausen den Lebenshilfe-Mitarbeitern das komplexe Thema anschaulich und lebendig näher. „Frühförderer sprechen über ICF“ weiterlesen

Inklusive Theatergruppe begeistert Braunschweig

Beim Theaterfestival Wechselblick des Lot-Theaters in Braunschweig hat sich die inklusive Theatergruppe Lebensträumer zum ersten mal einem Publikum außerhalb Wolfenbüttels präsentiert. „Wir sind unglaublich froh über diese Möglichkeit, welche für alle Beteiligten eine sehr aufregende, neue Erfahrung war“, erklärt Anja Schildener, Wohnheimleiterin der Lebenshilfe Helmstedt-Wolfenbüttel und Initiatorin der Theatergruppe. „Inklusive Theatergruppe begeistert Braunschweig“ weiterlesen

Polizei übergibt Diebesgut an Lebenshilfe-Werkstatt

Die Beschäftigten der Lebenshilfe-Werkstätten in Wolfenbüttel freuen sich über 22 neuwertige Handwerkzeuge, die ihnen von der Polizei überreicht wurden.

Es ist keine gewöhnliche Spende, die in diesen Tagen in der Werkstatt für Industriearbeit (WIR) übergeben wurde. „Die Werkzeuge stammen aus einem Diebstahl- und Hehlereiverfahren und lagen seit über zwei Jahren in unserem Lager – teilweise noch originalverpackt“, sagt der Polizeioberkommissar und Pressesprecher der Polizei Wolfenbüttel, Frank Oppermann. „Polizei übergibt Diebesgut an Lebenshilfe-Werkstatt“ weiterlesen

Offene Sprechstunde im Löwenzahn am 4. September

Wenn Eltern sich Sorgen um die sprachliche Entwicklung ihres Kindes machen, ist kompetente Beratung wichtig. Dazu bietet der Sprachheilkindergarten Löwenzahn regelmäßig am ersten Montag im Monat eine offene Sprechstunde an. Der nächste Termin ist am 4. September von 15 bis 16 Uhr.

Die Sprechstunde ist ein offenes, unverbindliches Beratungsangebot für alle Eltern aus dem Landkreis Wolfenbüttel, die sich nicht sicher sind, ob die Sprachentwicklung ihres Kindes altersgemäß verläuft. Interessierte Mütter und Väter sind eingeladen, mit ihrem Kind (im Alter von 2 bis 6 Jahren) in den Kindergarten Löwenzahn zu kommen und sich von einer Logopädin beraten zu lassen.

Das Beratungsangebot ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht notwendig. Weitere Informationen gibt es beim Kindergarten Löwenzahn, Wolfenbüttel, Dietrich-Bonhoeffer Straße 4, Telefon: (05331) 963840.

Wohnheim Klosterblick steht kurz vor der Fertigstellung

Die Bauarbeiten am Lebenshilfe-Wohnheim in der Wallgasse biegen auf die Zielgerade ein. Der Baufortschritt schreitet planmäßig voran. Die ersten Bewohner sollen am 1. Oktober einziehen. Die auf dem Gelände direkt angrenzenden Einzel-Appartements sind bereits fertiggestellt und seit Anfang August bezogen.

„Die meisten Arbeiten stehen noch auf dem Außengelände an“, sagt Hartmut Neuman, Leiter des Helmstedter Lebenshilfe-Wohnbereichs. Vor dem Bau war die Anlage äußerst verwildert – es wurden rund 800 Quadratmeter Mutterboden abgetragen. Das noch eher ruppige Gelände soll jedenfalls deutlich schöner werden.

Im Gebäude werden derzeit die Fußböden und Fliesen verlegt. Im September werden die Küchen und Möbel geliefert und eingebaut. Neun Mitarbeiter hat die Lebenshilfe zusätzlich für das Team Klosterblick eingestellt. So ist eine Versorgung und Betreuung der Bewohner rund um die Uhr gewährleistet.

Die Wohnanlage Klosterblick umfasst insgesamt 24 Plätze für Menschen mit Behinderungen im Wohnheim. 20 davon sind bereits belegt. Auf einem höher gelegenen Teil des Geländes stehen die Appartements, die ebenfalls belegt sind. Von der Terrasse im ersten Stock des Wohnheims führt eine Brücke zu den Einzelwohnungen. „Es soll ein reger Austausch stattfinden“, erklärt Neumann. Außerdem bildet die Brücke einen Fluchtweg.

Austausch soll auch innerhalb der Wohngruppen stattfinden. So gibt es drei Gemeinschaftsbereiche mit einem gemeinsamen Wohnzimmer und Küche. „Wir werden hier eine bunte Mischung an Bewohnern haben“, erklärt Neumann. So werden Menschen mit Behinderungen, die in der Lebenshilfe-Werkstatt beschäftigt sind, im Alter von Anfang 20 bis Ende 50 einziehen. Die älteren werden zunächst im unteren Teil des Wohnheims wohnen, die jüngeren oben. Das gesamte Haus ist barrierefrei. Ein Fahrstuhl verbindet die beiden Etagen. Mehrere Zimmer sind zudem für Rollstuhl-Fahrer konzipiert. Neumann verweist auf die Heimmindestbau-Verordnung, die bei allen baulichen Überlegungen als Grundlage dient.

„Wir freuen uns hier auf ein tolles neues Wohnheim und auf gute Nachbarschaft“, sagt Neumann. Möglichst noch in diesem Jahr soll es auch eine Einzugsfeier geben.

Zum Bild: Hartmut Neumann vor dem Neubau Klosterblick. Die Brücke wird die Terrasse mit den Einzelwohnungen verbinden.