WIR-Mitarbeiter präsentierten Wandbild

Die Helmstedter Innenstadt hat seit Kurzem einen neuen Hingucker. 6 mal 2,5 Meter misst das Wandbild mit dem Titel "Prozess 1910", das im Domizil in der Stolzengasse aufgehängt werden soll. "Es haben 19 Personen am Bild mitgearbeitet und es entstand im Jahr 2010", erläutert der für das Projekt verantwortliche Christoph Lehmann den Namen.

Gefertigt wurde es vor dem Hintergrund des Fassadenprojektes der Stadt Helmstedt von Mitarbeitern der WIR – Werkstatt für Industriearbeit der Lebenshilfe Helmstedt-Wolfenbüttel gGmbH, die das Bild am 8. Oktober auf dem Helmstedter Marktplatz der Öffentlichkeit vorstellten. Im Rahmen des Berufsbildungsbereiches wurde das Kunstwerk über einen Zeitraum von rund vier Monaten in der Einrichtung für psychisch Erkrankte Menschen gestaltet. Es zeigt die Schatten der am Projekt beteiligten Personen. 

 
 

Das 6 x 2,5 Meter große Wandbild der Lebenshilfe-Werkstatt ist künftig im Domizil in der Stolzengasse in Helmstedt zu bestaunen. Foto: privat/Helmstedter Sonntag

Vorwort

 

Liebe Förderer, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
Freundinnen und Freunde der Lebenshilfe Helmstedt-Wolfenbüttel gGmbH!

Die Lebenshilfe Helmstedt-Wolfenbüttel gGmbH kann trotz der Finanzkrise mit gutem Gewissen auf die vergangenen beiden Jahre zurückblicken. Die Bilanzen der Jahre 2009 und 2010 lassen wie schon in den Vorjahren erkennen, dass die gGmbH wirtschaftlich als gesund bezeichnet werden kann.

Derzeit stellt die Lebenshilfe 1090 Plätze zur Verfügung, wir haben 299 Angestellte, darunter 16, die ein freiwilliges soziales Jahr absolvieren. Zu unserer Service GmbH zählen aktuell 23 Angestellte, in der Ambulante Dienste GmbH sind es 8.

Die Umbaumaßnahmen am Haus am Batteriewall in Helmstedt wurden ebenso abgeschlossen wie die Umbaumaßnahmen in Wolfenbüttel. An beiden Standorten entstanden integrative Krippen und Frühförderbereiche. In beiden Fällen hat die Lebenshilfe somit einen Schritt gemacht, Kinder mit Behinderung von Beginn an an ein Leben inmitten der Gesellschaft heranzuführen und sie durch die Interaktion mit anderen Kindern frühzeitig zu integrieren. Die Tür zu einem selbstverständlichen, normalen Leben wird somit schon im jüngsten Kindesalter aufgestoßen.

Auf diesem Weg werden wir weiter machen!

Horst Hüther, Geschäftsführer der Lebenshilfe Helmstedt-Wolfenbüttel gGmbH

 

Offene Sprechstunde für Eltern und Interessierte

 

Die Fachkräfte des Sprachheilkindergartens informieren und beraten rund um die kindliche Sprachentwicklung ab dem 2. Lebensjahr. Angesprochen sind alle Eltern und Interessierte, die sich Gedanken um die Entwicklung, vor allem um die Sprachentwicklung, ihres Kindes machen und einen kompetenten Ansprechpartner suchen. Der Sprachheilkindergarten kann ratsuchenden Eltern und anderen Personen verschiedene Wege der Förderung und Therapie aufzeigen.

Sprachheilkindergarten Helmstedt, offene Sprechstunde jeden ersten Mittwoch im Monat von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr. Kontakt: Walbecker Straße 7a, 38350 Helmstedt, Telefon: 0 53 51/55 78-16, Fax: 0 53 51/55 78-37, E-Mail: i.mueller@lebenshilfe-he-wf.de oder k.kaufmann@lebenshilfe-he-wf.de.

Sprachheilkindergarten Wolfenbüttel, offene Sprechstunde jeden ersten Montag im Monat von 15 bis 16 Uhr. Kontakt: Sprachheilkindergarten Löwenzahn, Dietrich-Bonhoeffer-Straße 4, 38302 Wolfenbüttel, Telefon: 0 53 31/96 38 40, Fax: 0 53 31/96 38 44-4, E-Mail: k.voigt@lebenshilfe-he-wf.de.

Informationen finden Sie auch auf der Internetseite www.lebenshilfe-he-wf.de.

Vorweihnachtlicher Basar der Lebenshilfe Wolfenbüttel

 

Einen Grund zum Feiern hat die Lebenshilfe Wolfenbüttel in diesem Jahr, denn zum 20. mal lädt sie am 27. November von 11 bis 18 Uhr auf dem Gelände der Mascheroder Straße 7 zum vorweihnachtlichen Basar ein.

Im weihnachtlichen Ambiente erstrahlt am 1. Advent die Werkstatt „Blauer Stein“ der Lebenshilfe Wolfenbüttel. Zahlreiche Stände bieten neben herzhaften und süßen Genüssen ein vielfältiges Sortiment von nicht nur weihnachtlichen Geschenk- und Dekorationsartikeln. Zum Verkauf stehen dabei Produkte aus eigener Herstellung sowie Erzeugnisse anderer deutscher Werkstätten für behinderte Menschen. Daneben lädt eine Tombola mit attraktiven Preisen zum Mitmachen ein. Für das leibliche Wohl der kleinen und großen Gäste sorgen unter anderem Kakao und Glühwein, Waffeln und Kuchen, Gegrilltes und Braunkohl und vieles mehr.

 

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Aus der Lebenshilfe-Werkstatt zum Seniorenbetreuer

Kommunikation und soziale Empathie – zwei Attribute, die Christoph Weinreich in sich vereint. Und die ihn geradezu prädestiniert für die Arbeit mit Menschen machen. Doch der 30-jährige Schöppenstedter ist dabei ein besonderer Fall.

Er arbeitete viele Jahre in der Werkstatt der Lebenshilfe Wolfenbüttel. Als Mensch mit Behinderung konnte er lange Zeit nur davon träumen, seinen Wunschberuf ergreifen zu können. Noch immer haben Menschen mit Behinderung mit Vorurteilen zu kämpfen, es herrscht Skepsis bezüglich ihrer Leistungsfähigkeit. Aber mit Unterstützung der Lebenshilfe, des Landkreises Wolfenbüttel und dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration kann Christoph Weinreich tatsächlich seinen Wunsch wahr werden lassen.

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Protestbrief an von der Leyen

 

Der Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Ursula von der Leyen, soll in Kürze eine große Kiste Post bekommen. Die bringt allerdings nicht der Briefträger vorbei, sondern Werner Reimer vom Elternbeirat der Lebenshilfe Wolfenbüttel.
Grund dafür ist das Gesetz zur Festlegung der Regelbedarfssätze und die Einführung der neuen Regelbedarfstufe 3. Diese gilt "für eine erwachsene leistungsberechtigte Person, die weder einen eigenen Haushalt führt noch als Ehegatte, Lebenspartner oder in eheähnlicher oder lebenspartnerschaftlicher Gemeinschaft einen gemeinsamen Haushalt führt." Und damit auch für behinderte Menschen ab 25 Jahren, die noch im Elternhaus wohnen.
Durch die Festlegung der Regelbedarfstufe 3 erhalten sie seit Jahresbeginn nur 291 Euro als monatliche Grundsicherung. Im Gegensatz dazu erhalten nichtbehinderte Menschen den vollen Regelsatz in Höhe von 364 Euro. "Diese offensichtliche Ungleichbehandlung stößt bei vielen Menschen auf Unverständnis. So auch bei mir", schreibt Werner Reimer an die Bundesministerin.

 

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Angebote des Monats

 

Der Lebenshilfe-Laden am Juliusmarkt in Wolfenbüttel hat auch im Oktober und November wieder besondere Geschenkideen im Angebot. Neben den Sonderangeboten des Monats laden zahlreiche weitere kreative, in Wolfenbüttel gefertigte Handarbeiten zu einem Besuch ein.

Der Werkstattladen hat geöffnet: 

Montag bis Freitag von 9 bis 13 Uhr sowie dienstags und freitags von 14.30 bis 18 Uhr. Mittwoch ist Ruhetag.

Jahresversammlung des Lebenshilfe-Vereins

Bei der Jahresversammlung des Lebenshilfe-Vereins am Blauen Stein standen Neuwahlen, ein Rückblick auf die vergangenen sowie ein Ausblick auf die kommenden Monate auf dem Programm. 

Nach der Entlastung des Vorstandes wurde Klaus Bätcke einstimmig als Vorsitzender wiedergewählt. Gleiches galt für die Vorstandsmitglieder Uwe Thomas, Elisabeth Diekmann, Joop van den Heuvel, Carsten Voges und Stephanie Schacht. Mit Blick auf die zurückliegenden beiden Jahre kritisierte Bätcke, dass die Arbeit mit behinderten Menschen durch den Begriff Inklusion überfrachtet worden sei. Es entstehe der Eindruck, als hätten die Lebenshilfe-Mitarbeiter und andere altgediente Institutionen jahrzehntelang „nur Blödsinn verfasst“. Der Vorsitzende hielt dem die erfolgreichen Versuche der Lebenshilfe entgegen, Mitarbeiter aus der Werkstatt in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. „Hürden wurden dabei allerdings von Seiten der Kostenträger und der Verwaltungsbehörden aufgebaut“, bemängelte Bätcke.

 

 

 

 

 

Der bestätigte Vorstand des Lebenshilfe-Vereins um den Vorsitzenden Klaus Bätcke (links).

 

 

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