Werkstätten-Beschäftigte drücken die Schulbank

Zu Beginn des zweiten Schulhalbjahres startete an der Carl-Gotthard-Langhans Schule in Wolfenbüttel ein neues Projekt. Beschäftigte aus den Lebenshilfe-Werkstätten werden nun regelmäßig in der Berufsbildenden Schule vom Lehrpersonal unterrichtet. „Bisher sind die Lehrer zu uns gekommen“, erklärt Axel Kossmann, Sozialpädagoge der Lebenshilfe. Die Beschäftigten im Berufsbildungsbereich unterlaufen eine etwa zwei Jahre lange Ausbildung, und einige unterliegen noch der Schulpflicht.

Lebenshilfe-Mitarbeiter hatten daher die Idee, den Unterricht auch in einer Schule stattfinden zu lassen und traten mit diesem Vorschlag an Peter Walte heran. Der Schulleiter der CGLS war dem Projekt ebenfalls  zugetan. Ab jetzt werden zwei Schüler-Gruppen regelmäßig jeweils mittwochs und freitags von Lebenshilfe-Mitarbeitern zur CGLS gebracht. Während des Unterrichts begleitet auch der Gruppenleiter seine Schützlinge.

 

 

 

 

 

 

 

 

Kooperieren: Peter Walte, Marvin Oprzondek, Axel Koßmann, Sarah Thomas, Imke Schleese, Rashid Dawoud, Roland Cholewa

Freizeittreff startet im Kalm`schen Haus ins neue Jahr

Das frisch renovierte Kalm`sche Haus in Wolfenbüttel beherbergt ab jetzt auch den Freizeittreff der Lebenshilfe. Zwei freundliche, helle und gemütliche Räume stehen Karin Reinecke und ihrer Gruppe zur Verfügung.  „Durch mehr Fenster und wärmere Farben, haben wir hier einen hellen, gemütlichen Ort mit viel Platz für tolle neue Projekte geschaffen“, sagt die Leiterin des Freizeittreffs.

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Helmstedter Pilotprojekt bereitet behinderte Menschen auf den Straßenverkehr vor

Sicher durch den Straßenverkehr – schon früh werden Kinder, zum Beispiel im Kindergarten, mit den Regeln und Gefahren des Straßenverkehrs vertraut gemacht. Dafür gibt es reichlich Literatur, Spiele, Veranstaltungen und vieles mehr. Sucht man jedoch Bücher oder Informationsmaterial für Menschen mit Behinderungen, um diese an den Straßenverkehr heranzuführen und so selbständiger zu machen, so sind diese nur schwer zu finden.

Diesem Problem haben sich vor gut zwei Jahren die Mitarbeiter der Wohnstätte der Lebenshilfe Helmstedt angenommen und veranstalten seitdem jährlich das Projekt „Sicherheit im Straßenverkehr“. „Eine unserer Hauptaufgaben ist es, die Selbständigkeit von Menschen mit Behinderung zu fördern“, erklärt Hartmut Neumann, Leiter der Wohnstätte Helmstedt.

„Um dieses Ziel erreichen zu können, sind eine Vielzahl von Faktoren zu berücksichtigen. Bei der selbständigen Alltagsbewältigung spielt die Mobilität eine entscheidende Rolle. Die Sicherheit im Straßenverkehr ist eine wichtige Voraussetzung für unsere Bewohner, um selbständig und eigenverantwortlich am Leben außerhalb der Einrichtung teilnehmen zu können.“

Karin Pötsch (links) und Olaf Gierz üben die Grundlagen der Sicherheit im Straßenverkehr

 

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Vorwort

Liebe Freundinnnen und Freunde der Lebenshilfe, 
liebe Kolleginnen und Kollegen!

Natürlich fehlt er uns! Es ist eine Zeit der Neuorientierung, des Suchens. Aber auch des Besinnens. Des Wissens und Erfahrens von Strukturen, die Horst Hüther geschaffen und hinterlassen hat. Die jetzt greifen und Sicherheit geben für die Zukunft. Für die ganz nahe – wie geht es weiter, wer wird die Leitung übernehmen? – aber auch für die fernere – welche Konzepte verfolgen wir langfristig?

Es gibt keinen Zweifel daran, dass alle, die in unseren Einrichtungen leben, lernen und arbeiten daran beteiligt sein werden, die Arbeit im Sinne von Horst Hüther weiter zu führen. Nämlich Menschen mit Behinderungen ein Leben in Selbstbestimmung zu ermöglichen.

Darin sind wir uns der Solidarität einer großen Gemeinschaft bewusst!

Dazu sind Sie alle weiterhin herzlich eingeladen!

In diesem Sinne grüße ich herzlich!

Klaus Bätcke

Vorsitzender der Lebenshilfe Wolfenbüttel e.V.
Vorsitzender des Verwaltungsrates der Lebenshilfe Helmstedt-Wolfenbüttel gGmbH Wolfenbüttel

 

Außenpraktika der Wolfenbütteler Werkstätten

 

„Immer häufiger äußern unserere Beschäftigten den Wunsch, ein Außenpraktikum zu absolvieren“, freut sich Carsten Druba, Leiter der Lebenshilfe-Werkstätten in Wolfenbüttel. Es zeichne sich ab, dass es bereits zum zweiten Mal gelingen wird, gleich zwei Beschäftigte in einem Jahr in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren, zieht Druba Bilanz. „Unser erkärtes Ziel ist es, dass es noch mehr unserer Werkstattmitarbeiter außerhalb der Lebenshilfe probieren“, so Druba. Dafür sei es aber auch notwendig, dass Geschäftspartner sich für derartige Einsätze und Praktika öffnen. „Außerdem brauchen wir noch mehr Partner aus Gewerbe und Handel“, so Druba.

Die Bilanz für 2011 falle aber durchweg positiv aus. Im Berufsbildungsbereich habe beispielsweise eine Beschäftigte in der Werkskantine der Firma Lehnkering gearbeitet. Die Arbeit habe der Beschäftigten viel Spaß gemacht, erzählt Druba. Nur wenige Defizite, beispielsweise beim Rechnen, hätten sich herausgestellt. Im Frühling dieses Jahres wird es ein Folgepraktikum geben. Ziel sei es, langfristig einen festen Außenarbeitsplatz daraus zu etablieren.

 

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Lebenshilfestand auf dem Weihnachtsmarkt

Zum ersten Mal war die Lebenshilfe mit einem eigenen Stand auf dem Wolfenbütteler Weihnachtsmarkt vertreten. Eine Woche lang wurden Waren aus den eigenen und aus anderen anerkannten Werkstätten angeboten. Mitarbeiter der Lebenshilfe und der freiwillige Einsatz vieler Eltern stellten den Betrieb des Standes sicher.

Weihnachtsfeier der Lebenshilfe in Wolfenbüttel

 

„Vor dem Weihnachtsmann und dem Christkind sind alle Menschen gleich.“ Mit diesem Zitat eröffnete Klaus Bätcke als Vorsitzender des Lebenshilfe-Vereins die Weihnachtsfeier am Blauen Stein in Wolfenbüttel. Mehr als 60 Besucher waren da, Mitglieder, Wohnheim-Bewohner, Eltern und Mitarbeiter, aber auch Vertreter von Politik und Verwaltung.

Lebenshilfe-Vorsitzender Klaus Bätcke (links) musizierte, begleitet von Wolfgang Kraus, Pädagoge an der Peter-Räuber-Schule. Alle Teilnehmer der Feier sangen Weihnachtslieder.

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Vom Frühchen zur Persönlichkeit

 

Er kam drei Monate zu früh auf die Welt und wog bei der Geburt gerade mal 640 Gramm. Die Eltern fürchteten um sein Leben. Jetzt ist Luca ein gesundes vierjähriges Kind. Nur die Entwicklung weise noch Rückstände auf. Daher lernt er regelmäßig spielerisch in der Frühförderung der Lebenshilfe Wolfenbüttel Neues dazu.

Rund 8000 sogenannte Frühchen kommen jedes Jahr in Deutschland zur Welt. Komplikationen erhöhen die Sterbewahrscheinlichkeit der Frühgeborenen kurz nach der Geburt. Die Gefahr ist groß, dass Hirnblutungen später zu Behinderungen führen. Oft treten Sehstörungen auf.

Gina-Marie begleitet ihren Bruder Luca in die Frühförderung zu Hedwig Schumacher-Kreienbrink

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