Weihnachtsfeier der Lebenshilfe in Wolfenbüttel

 

„Vor dem Weihnachtsmann und dem Christkind sind alle Menschen gleich.“ Mit diesem Zitat eröffnete Klaus Bätcke als Vorsitzender des Lebenshilfe-Vereins die Weihnachtsfeier am Blauen Stein in Wolfenbüttel. Mehr als 60 Besucher waren da, Mitglieder, Wohnheim-Bewohner, Eltern und Mitarbeiter, aber auch Vertreter von Politik und Verwaltung.

Lebenshilfe-Vorsitzender Klaus Bätcke (links) musizierte, begleitet von Wolfgang Kraus, Pädagoge an der Peter-Räuber-Schule. Alle Teilnehmer der Feier sangen Weihnachtslieder.

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Vom Frühchen zur Persönlichkeit

 

Er kam drei Monate zu früh auf die Welt und wog bei der Geburt gerade mal 640 Gramm. Die Eltern fürchteten um sein Leben. Jetzt ist Luca ein gesundes vierjähriges Kind. Nur die Entwicklung weise noch Rückstände auf. Daher lernt er regelmäßig spielerisch in der Frühförderung der Lebenshilfe Wolfenbüttel Neues dazu.

Rund 8000 sogenannte Frühchen kommen jedes Jahr in Deutschland zur Welt. Komplikationen erhöhen die Sterbewahrscheinlichkeit der Frühgeborenen kurz nach der Geburt. Die Gefahr ist groß, dass Hirnblutungen später zu Behinderungen führen. Oft treten Sehstörungen auf.

Gina-Marie begleitet ihren Bruder Luca in die Frühförderung zu Hedwig Schumacher-Kreienbrink

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Kraftzwerge waren auf dem Weg zu Guildo Horn

„Ich möchte einmal ganz anders sein.

Ich möchte einmal ein Schlaukopf sein.
Ich möchte einmal ´nen Heiligenschein.
Ich möchte einmal ein Popstar sein.“

So lautet eine Strophe eines Liedes der Rockband „Kraftzwerge“. Ob es wirklich zum Popstar-Leben reicht, ist jedoch zweitrangig. Für die Musiker aus dem Umfeld der Lebenshilfe Wolfenbüttel-Helmstedt geht es vor allem darum: gemeinsam Musik machen und erleben. Die Band besteht aus neun Mitgliedern, sechs Menschen mit einer geistigen Behinderung sowie drei Mitarbeitern der Lebenshilfe.

Die“Kraftzwerge“ von links: Rolf Kaufmann, Angela Rensch und Markus Ewert bei den Proben

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Die Lebenshilfe trauert

 

Zum Tod von Horst Hüther

Mit Horst Hüther hat die Lebenshilfe einen ihrer engagiertesten Streiter verloren. Einen Tag nach seinem 65. Geburtstag starb Horst Hüther nach langer Krankheit am 1. Januar 2012. Er hinterlässt seine Frau und zwei erwachsene Kinder.

Ursprünglich  bei der Handelsmarine tätig, studierte er später Sozialarbeit und Erziehungswissenschaft in Braunschweig. Schon 1970 kam er als pädagogischer und Werkstattleiter im Haus der Lebenshilfe Goslar erstmals in Kontakt mit dem Wirkungskreis, der ihn sein Leben lang begleiten sollte.

Horst Hüther (31.12.1946 – 1.1.2012)

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Vorwort

 

Fast schien es so, als hätte Horst Hüther es geschafft, diese so gefährliche und heimtückische Krankheit zu überwinden! Auf einer Studienreise nach Dänemark und bei der Teilnahme an der Bundeshauptversammlung der Lebenshilfe, Mitte November letzten Jahres in Berlin, also vor kaum mehr als acht Wochen, war er vital, wie gewohnt humorvoll, fast wieder der Alte. Er machte Pläne, dachte an Zukünftiges. Es kam anders.

Mit tiefer Betroffenheit und Trauer müssen wir Abschied nehmen von unserem Geschäftsführer, Kollegen, Mentor und Freund Horst Hüther. Im Namen der Vorstände und Mitglieder der Lebenshilfevereine Helmstedt und Wolfenbüttel, der Lebenshilfe für geistig und körperlich behinderte Menschen, Landkreis Börde e.V, und im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lebenshilfe Helmstedt-Wolfenbüttel gGmbH und der Lebenshilfe Ostfalen gGmbH, darf ich seinen Familienangehörigen, unser aller aufrichtiges und herzliches Mitgefühl zum Ausdruck bringen.

Es waren weit über 2000 Personen, die in den genannten Einrichtungen unter der Verantwortung von Horst Hüther lernten, arbeiteten, wohnten. Einen gigantischen Arbeits- und Lebensbereich hat er in den vergangenen 36 Jahren aufgebaut und mit der ihm eigenen Dynamik, Vitalität und mit organisatorischem Geschick geführt. Wir blicken auf ein Lebenswerk, das höchste Achtung und Anerkennung verdient. Wir sind Horst Hüther heute dankbar, dass er diesen Lebensweg gewählt hat.

Horst Hüther war, wie ich auch, ein Braunschweiger Urgestein. Wir konnten uns immer wieder über „alte Zeiten“ unterhalten. Beide haben wir in den 60-ern in unterschiedlichen Bands Musik gemacht. Auch hier gibt es ein Exponat, das ihm zum entspannenden Erinnern diente: Eine Bassgitarre in seinem Büro in Wolfenbüttel. Es gab so einige Überschneidungen in den Erinnerungen. Beide hatten wir auch eine Vorliebe für Skandinavien, auch für Nord-Dänemark, für Skagen. Beide wussten wir, wo in Skagen der nächste “Paul & Sharks – Laden“ zu finden war. Manchmal haben wir uns diebisch gefreut, wenn sich die Gelegenheit bot, eine Currywurst mit Pommes zu essen. Und waren uns der Sünde bewusst. In einem konnte ich allerdings nicht mithalten: Ich konnte nicht, so wie er, mit 240 Sachen über die Autobahn rasen und dabei telefonieren. Das macht mein Auto nicht mit. Horst Hüther war ein Freund technischer Finessen und Neuerungen. Das drückte sich sowohl in der Wahl seiner Kommunikationsmittel aus als auch in der seiner Musikanlagen, über die er seine erlesenen CD´s hörte. Noch viel lieber, aber eben auch seltener, genoss er seine Idole bei großen Live-Konzerten.

Wir werden Horst Hüther sehr vermissen. Wir können ihn nicht ersetzen. Und wir wollen ihn nicht ersetzen. Aber wir können die Arbeit in seinem Sinne fortsetzen! Nämlich Bewährtes zu erhalten und für Neues aufgeschlossen zu sein im Interesse der Menschen, die in unseren Einrichtungen leben, lernen und arbeiten. Wir sind Horst Hüther dankbar dafür, dass wir einen Teil des Weges mit ihm gehen durften. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren! Horst Hüther hat sich um die „Lebenshilfe-Arbeit“, wie wir sie nennen, im wahrsten Sinne des Wortes und in höchstem Maß verdient gemacht! Den Familienangehörigen wünschen wir, dass Sie Ihren Schmerz überwinden und wieder Vertrauen in die Zukunft finden können.

Von Dir, Horst, möchte ich mich auf deine Art verabschieden: Tschüss, tschüss!

Klaus Bäthke

 

Sprachheilkindergarten Lebenshilfe Helmstedt stellt sich vor

Im Alter von drei bis vier Jahren erobern sich Kinder aktiv ihre Umwelt. Die Entwicklung der Sprache spielt dabei eine zentrale Rolle, denn Sprache und sprechen bedeuten: Miteinander kommunizieren, Einander verstehen, Bedürfnisse und Interessen mitteilen sowie die Entwicklung von Denken und Handeln.

Wenn die Sprachentwicklung beeinträchtigt ist, wenn Kinder zum Beispiel Laute nicht verständlich sprechen, Sätze nicht vollständig bilden können oder wenn sie Angst haben mit anderen zu sprechen, benötigen sie gezielte Hilfestellung. Sprachauffälligkeiten wirken sich häufig auf die gesamte Persönlichkeitsentwicklung des Kindes aus. Je früher diese Beeinträchtigungen erkannt werden und gezielte Förderung erfolgt, umso besser sind die Chancen, die Entwicklung des Kindes positiv zu beeinflussen.

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Spendenaktion der Firma Liberty in Helmstedt

Der Erlös einer Spendenaktion der Modefirma Liberty Damenmoden GmbH kommt dem Helmstedter Sprachheilkindergarten zugute. Die Liberty-Mitarbeiter hatten vor ihrer Filiale in der Neumärker Straße in der Helmstedter Innenstadt  ein reich bestücktes Kuchenbuffet aufgebaut. Mit viel Engagement haben sie eine äußerst leckere und abwechslungsreiche Kuchenauswahl zusammengestellt, die auch bei den Gästen großen Anklang fand. Die Kuchenstücke wurden an Passanten und Kunden verkauft und der Erlös dem Sprachheilkindergarten in Helmstedt zu Ausstattung seines Werkraumes gespendet. Die Mitarbeiterinnen des Sprachheilkindergartens hatten sich mit einem Stand an dieser Aktion beteiligt, an dem sich kleine und große Kinder ganz nach ihren Wünschen schminken ließen.

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Psychomotorik braucht Zeit

Eltern, die das Gefühl haben, dass ihr Kind mehr Unterstützung braucht oder Eltern, die im Gespräch mit den Kindergartenerzieherinnen auf mögliche Defizite ihres Kindes aufmerksam gemacht werden, haben die Möglichkeit ihr Kind in diesem Bereich fördern zu lassen. „Sie sollten dann mit ihrem Kinderarzt sprechen. Er kann die Förderung der Psychomotorik über den Rehabilitationssport verordnen. Das wird von den Krankenkassen übernommen“, betont Rita Gardlo, Leiterin der Frühförderung der Lebenshilfe in Helmstedt.

Die Eltern übergeben ihre Kinder in geschulte Hände. Geleitet werden die Stunden von Physiotherapeutin Inga Meyer und Ergotherapeutin Nicole Güthenke. Beide haben eine Zusatzausbildung in Psychomotorik absolviert.

 

 

Die Jungs Sören (v.l.), Louis, Niklas und Dennis bezwingen mit Hilfe von Nicole Güthenke den Gletscher.

 

 

 

 

 

 

 

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